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Öffnet endlich die Akten!

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Illustration: der Freitag

Der letzte DDR-Ministerpräsident Hans Modrow erhielt Auskünfte darüber, was der Bundesnachrichtendienst (BND) von 1958 bis 1990 und der Verfassungsschutz (VS) von 1965 bis 2013 über ihn gesammelt hat. In einem Interview, das er der Berliner Zeitung gab, werden zwei Behauptungen aufgestellt: BND und VS wären die Pendants zum Ministerium für Staatssicherheit (MfS) gewesen. Und in der SED-Führung hätten bundesdeutsche Dienste in den 1980er Jahren Informanten gehabt.

Das Verhältnis von Aufwand und Nutzen geheimdienstlicher Arbeit lässt sich selten messen, schon gar nicht ohne Aktenkenntnis. Auch Modrow sagt nicht, was die beiden Dienste außer Zeitungsberichten über ihn zusammentrugen. Mit solchen Lappalien hielt sich die Stasi nicht auf. Sie war auch nicht n…

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