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Nur noch Asche

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Waldbrände nahe eines Dorfes auf der griechischen Insel Euböa

Foto: Angelos Tzortzinis/AFP/Getty Images

Schwärmen griechische Dichter von ihrer Heimat, klingt das nicht selten so, als sei mit einem jungen Texter im Athener Fremdenverkehrsamt das Pathos durchgegangen: „Das Licht in Griechenland ist voller Geist; solches Licht half dem Menschen, klar zu sehen, Ordnung in das Chaos zu bringen, es zum Kosmos zu gestalten. Und Kosmos, Welt, heißt Harmonie“, notierte etwa der Volksdichter Nikos Kazantzakis, und dies nicht etwa in seinem berühmten Roman Alexis Sorbas, sondern während einer Pilgerreise in den 1920er Jahren.

Aber es stimmt: Jeder, der einmal Griechenland bereist hat, weiß um dieses sagenhafte Licht, das so anders ist als in Italien oder in Algerien – wie es Albert Camus i…

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