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Göhren und der Profit

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Wem so ein Dorf nun wirklich gehört, lässt sich manchmal gar nicht so leicht herausfinden

Foto: ostlicht filmproduktion

Als „in Grau gehüllte Goldgrube“ beschreibt Filmemacher Christoph Eder sein Heimatdorf Göhren zu Beginn. Dazu sieht man ein paar Kinder, die mit einer Mutter fröhlich in den Wellen der Ostsee planschen, alle auf selbstverständliche Weise nackt. Es sind Home-Movie-Szenen aus einer heute als idyllisch empfundenen Vergangenheit. Später zeigt Eder Aufnahmen vom Göhren der Gegenwart und gesteht dazu, nicht ohne Melancholie, aus dem Off: „Vom Göhren meiner Kindheit ist nicht mehr viel übrig.“

Eine ähnliche Beobachtung werden viele gemacht haben, die an der Ostsee aufgewachsen sind, oder besser noch: in einem der fünf neuen Bundesländer. Und in ihrer Grundsätzlichkeit …

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