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„Ein Gefühl von Chaos und Überforderung“

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In Erich Kästners „Fabian“ ist die Welt zwar einerseits klein und behaglich, doch die Figuren werden zugleich in einen Strudel gerissen. Auch Labude, der vernachlässigte Millionärssohn, geht verzweifelt zugrunde

Foto: Hanno Lentz/DCM/Lupa Film

Es beginnt mit einer Zeitreise per Kamerafahrt: Sie beginnt am Eingang der Berliner U-Bahnstation „Heidelberger Platz“ im Gewusel der Gegenwart und endet an deren Ausgang auf Straßenebene im Jahr 1931. So verbindet Dominik Grafs Erich-Kästner-Verfilmung „Fabian oder Der Gang vor die Hunde“ gleich in den ersten Minuten das Heute mit den Zeiten des Umbruchs der frühen 30er Jahre. Furios und atmosphärisch dicht inszeniert Graf die „Geschichte eines Moralisten“, in der Titelheld Fabian (Tom Schilling) die auf den Abgrund zusteuernde Welt lange…

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