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Der lachende Dritte

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Bei diesem schönen Hintergrund könnte man Cum-Ex und die Warburg Bank glatt vergessen

Foto: Daniel Hofer/laif

Genau ein Jahr ist es her, da konnte Olaf Scholz auf einmal wieder lächeln. Nach seiner überraschenden Niederlage gegen Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans bei der Wahl zum SPD-Parteivorsitzenden hatte sich der Wind binnen eines halben Jahres wieder nach rechts gedreht. Scholz, der weder Charisma noch Aufbruch ausstrahlt, wird am 10. August 2020 zum Kanzlerkandidaten der SPD gekürt. Als erste Partei wagte sie sich hinaus, lang bevor Union oder Grüne ihre Spitzenleute kürten. Wie sich herausstellen sollte, war das ein kluger Schachzug aus dem Willy-Brandt-Haus.

Denn in der Union zog sich ein langer Machtkampf gleich dreier Streithähne über Monate hin. Dass mit Armin La…

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