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Ode ans Kino

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Leben im Transit: Fährfrau Käthe (Maren Eggert) kommt nirgends an, und ist damit nicht allein

Foto: Grandfilm

Man weiß gar nicht, wo man anfangen soll, so dicht ist dieser Film. In weniger als 90 Minuten erzählt Giraffe von Fortschritt und Globalisierung, von deren Folgen für die Vorstellung von Heimat, von Erinnerung, von innerer und äußerer Entgrenzung, kurz: von gewaltigen, komplexen Themen. Doch diese verhältnismäßig sportliche Spielzeit reicht Anna Sofie Hartmann für ihren zweiten Spielfilm Giraffe völlig aus: ein Film, präzise wie ein Uhrwerk, eine jede Szene voller Bedeutung, dabei jedoch niemals bedeutungsschwanger daherkommend.

Die dänische Regisseurin, die die Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin absolviert hat, ist eine Meisterin der filmischen Konzentration. Scho…

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