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„Ich liebe Kartoffeln“

Sie dichtet Sachen wie „... ich mach’ Scheine ... ficke jetzt das Game ganz alleine“. Im Interview spricht die deutsche Rapperin Nura über Vorbilder, Vorurteile, weiße Männer. Die Sängerin findet, man kann krasse Rap-Musik machen und trotzdem ein sozialer Mensch sein – und dass Aufklärung eine Alternative für Hass ist.

der Freitag: Nura, Berlin diskutiert aktuell wieder über die Umbenennung der „Mohrenstraße“. Wenn Sie entscheiden könnten: Nach wem sollte die Straße benannt werden?

Nura Habib Omer: Ich würde sie nach einer afro-deutschen Person benennen, einfach um wieder gutzumachen, dass man diese Straße jahrelang so benannt hat. Das könnte zum Beispiel eine Frau wie May Ayim sein, nach der man in Kreuzberg eine Straße benannt hat. Es wäre auch eine gute Idee, sie nach Oury Jalloh zu be…

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