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Gegner seiner selbst

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Mehr als ein Vierteljahrhundert ist Lukaschenko schon Präsident von Weißrussland. Zeit für was Neues?

Foto: ITAR-TASS/Imago Images

Wie merkwürdig und doch vertraut wirkt ein politisches Sein, das mit der Ewigkeit kokettiert. Alexander Lukaschenko ist seit mehr als einem Vierteljahrhundert Präsident und will es bleiben. Vorerst gönnt er sich kein gutes Ende, indem er anderen den neuen Anfang lässt. Bis auf Lukaschenko in Weißrussland und Emomalij Rahmon in Tadschikistan sind in postsowjetischen Gefilden sämtliche Staatschefs längst Geschichte, die in den 1990er Jahren – nach dem Abgang der Sowjetunion – zu Staatsgründern wurden und lange Amtszeiten für den angemessenen Ausdruck ihrer historischen Bedeutung hielten.

Es zerhackt sich leicht die Hand, wer das Beil zu heftig schwingt.…

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