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Unter allen Umständen auf ein Schlauchboot

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Kaum sind sie den bewaffneten Wachen auf dem libyschen Festland entkommen, erwarten sie auf dem Wasser die nächsten

Foto: Taha Jawashi/AFP/Getty Images

Die nicht gewählte, von der UNO eingesetzte und – wie in vielen Medien immer wieder betont wird – international anerkannte libysche Regierung unter Fayez as-Sarradsch ist wiederholt angeklagt worden, die in das von ihr kontrollierte Gebiet gelangten afrikanischen Flüchtlinge in gefängnisähnliche Lager zu sperren. Nun hört man, dass sie drei Lager aufgelöst und die etwa 900 Insassen mittellos ins Nirgendwo entlassen hat. Es ist zu erwarten, dass diese Menschen versuchen werden, unter allen Umständen auf ein Schlauchboot zu gelangen, das über das Mittelmeer nach Europa überzusetzen versucht. Italien hat aber mit as-Sarradschs Küste…

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