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Die vergessene Migration

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Eine junge Frau aus Vietnam bei der Arbeit an einer Drehmaschine, 1977

Foto: Eberhard Klöppel/Picture Alliance/ZB

Die Erzählungen über den Osten, sie haben wieder Konjunktur, die Erklärungen der Gründe für Rassismus und Ressentiment, für den Erfolg der AfD. Eine dabei weit verbreitete Erklärung lautet: Die DDR war kein Einwanderungsland – und wo keine Migranten lebten und leben, da gedeihen Vorurteile besonders gut. Siehe Westen: Dort gab es Gastarbeiter, ist die AfD schwächer.

Belege für die Plausibilität dieser Erzählung kann man finden. In die DDR immigierten viel weniger Menschen als in die Bundesrepublik, im Osten leben auch heute noch wesentlich weniger Migranten als im Westen oder Süden.

Dass etwas an der Vorstellung von einer quasi migrationsfreien DDR dennoch nicht ganz s…

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