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Dolce vita, finita

Geht am besten früh ans Meer, da ist der Strand noch leer und das Wasser frisch, raten die Einheimischen. Aber auch morgens drückt die Sonne schon. Am Rande des steinigen Weges zum Strand im toskanischen Badeörtchen Vada hocken die schwarzen Händler und haben Strohhüte in mehreren Reihen auf der Erde ausgebreitet, zwischen den Bäumen wehen bunte Strandtücher an dicken Leinen.

An der Stelle, an der wir unsere Decke ausbreiten wollen, liegt ein zusammengeklappter Sonnenschirm, den muss wohl einer vergessen haben. „Scusi, der Platz ist reserviert“, erklärt ein braun gebrannter, weißhaariger Signore. Wie, reserviert? „Ja, für meinen Freund, der kommt heute Nachmittag.“ Auch am Spiaggia libera, dem freien Strand, sind Plätze umkämpft.

Eine schwangere schwarze Frau steuert auf uns zu, schlepp…

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