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America first, auch beim Gas

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Inzwischen liegen die Rohre als Nordstream Pipeline in der Ostsee – und sind Gegenstand von Geopolitik Foto: imago/Norbert Fellechner

Beim umstrittenen Handel mit Erdgas hatte es gerade Zeichen der Entspannung zwischen Brüssel und Moskau gegeben. Die EU-Kommission konnte dem Monopolisten Gazprom eine Zusage abringen: den Widerstand gegen einen Weiterverkauf von russischem Erdgas durch Dritte aufzugeben. Zugleich wollte sich der Konzern auf eine Preisbindung einlassen und von Preisdiktaten gegenüber Abnehmern aus Osteuropa absehen. Im Gegenzug konzedierte Brüssel, dass die Kapazitäten der bereits vorhandenen Ostsee-Trasse Nord Stream 1 so weit ausgeschöpft werden, wie sich das aus der jeweiligen Nachfrage in Europa ergibt. Ein sinnvoller Kompromiss, weil klassisches Junktim.

Was …

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