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An der rechten Abbruchkante

Das Querulantige hat er wohl von seinem Vater, Helmut Palmer. Der „Remstal-Rebell“ war in Baden-Württemberg schon eine Legende, als sein Sohn Boris noch gar nicht geboren war. Immer wieder ließ er sich bei Wahlen gegen die Freidemokraten aufstellen, ein parteiloser Wüterich mit fast göttlicher Mission und dicker Akte beim Staatsanwalt.

Die hat sein Sohn Boris Palmer nicht, aber ein Stänkerer ist er doch. Ob als Verteidiger des Kohlekraftwerks Brunsbüttel, an dem die Tübinger Stadtwerke beteiligt sind, ob als früher Verfechter von Schwarz-Grün oder als grüner Hardliner in der Flüchtlingspolitik: Es gibt vieles, worüber sich der seit zehn Jahren amtierende Tübinger Rat-hauschef mit seinen grünen Parteifreunden zofft.

Gerade hat er in der Stuttgarter Zeitung verlauten lassen, dass man stra…

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