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„Wo kein Staat ist“

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Métis bei der Jagd – wenn sich Siedler und Indigene mischen, gefährdet das die Kolonisierung

Foto: Yvette Cardozo/Alamy

Mittlerweile wird es kaum noch ernsthaft bestritten: Die Geistes- und Sozialwissenschaften tragen eine Menge koloniales Gepäck mit sich herum. Doch mit der Erkenntnis, dass auch die Philosophie der Aufklärung eine dunkle Seite hat, beginnen die Mühen der Ebene erst. Wer nämlich herausfinden will, wie dieses koloniale Erbe noch die heutigen Denkweisen prägt und eine Alternative entwickeln will, muss zunächst die verwendeten Begriffe untersuchen. Für die Politische Theorie hat sich der in Hannover lehrende Politikwissenschaftler Oliver Eberl dieser Aufgabe gestellt. Sein Hauptinteresse gilt dem Staat, seiner Begründung, vor allem aber der Kritik der von ihm ausge…

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