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Guru schlägt Mörder

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150 Salzburgerinnen jedes Alters und Typs bilden das bewegte Bühnenbild bei „Don Giovanni“

Foto: Monika Rittershaus/SF

Nicht weniger als Operngeschichte wollte man schreiben. In Wagners Bayreuth stand mit der Ukrainerin Oksana Lyniv erstmals eine Frau am Pult. Und in Mozarts Salzburg spannte man den derzeit begehrtesten und radikalsten Dirigenten, den Griechen Teodor Currentzis, mit seiner musicAeterna-Truppe aus dem sibirischen Perm zusammen mit dem italienischen Regisseur und Gesamtkunstwerker Romeo Castellucci. Fazit: Ihren durchaus kontrovers aufgenommenen Don Giovanni wird man so schnell nicht vergessen. Der Fliegende Holländer in Bayreuth dagegen ist zum Vergessen, obwohl doch auch dort das Stück ganz anders und neu gedeutet wird. Wie kann das sein?

Und wie soll das gehen m…

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