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Prediger versus Präsident

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Muslime versammeln sich zum Freitagsgebet auf dem Unabhängigkeitsplatz in Bamako

Foto: Michele Cattani/AFP/Getty Images

Ende Mai wurde das Bundeswehrpersonal, Teil einer EU-Militärmission in Mali, von 350 auf 450 Soldaten aufgestockt. Dieses Korps soll nunmehr nicht nur im gesamten Land, sondern auch in Burkina Faso, Mauretanien, Niger und Tschad eingesetzt werden. Begründung: Es gelte, jenen Staaten im Antiterrorkampf zu mehr Selbstständigkeit zu verhelfen. Auch wirtschaftliche Konflikte müssten gelöst werden. Entwicklung und Sicherheit seien „untrennbar miteinander verbunden“.

An dieser Doppelaufgabe scheiterte die Mission bislang grandios. Im Norden und im Zentrum Malis nehmen islamistische Anschläge und Kampfhandlungen zu. Und ob der Süden, der das Eingreifen französischer Tr…

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