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„Porno hilft gegen Angst“

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Die Produktionsbedingungen für Online-Sexclips ändern sich. War früher noch ein Set samt Produzent und Drehbuchautor notwendig, drehen die Darstellerinnen heute als Ich-AG mit ihrem Smartphone. Spannender wird ein Koitus dadurch nicht unbedingt

Fotos [M.]: Daniel Rosenthal/laif, iStock

Regelmäßig veröffentlicht der Online-Sexfilmdienst Pornhub seine Statistiken – und die verraten viel über die Gesellschaft: dass Menschen scharenweise Sex anschauen, wenn ein Virus ausbricht. Oder: dass in allen ostdeutschen Bundesländern weniger Porno geschaut wird als im Westen. Woran liegt das? Der Soziologe Kurt Starke untersucht seit Jahrzehnten die Soziologie des Sex – mit einem nüchternen Blick, wie ihn wohl nur ein Nicht-Porno-Sozialisierter haben kann. Also: ein Ostdeutscher.

der Freitag: …

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