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Flugscham? Es braucht Zugstolz!

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Eine schöne Vorstellung: Abends einsteigen, am nächsten Morgen zum Frühstück ausgeschlafen in einer neuen Stadt ankommen

Foto: Lars Berg/laif

Ein Superzug mit 350 Stundenkilometern von Lissabon nach Helsinki – ein neues Großprojekt als Heilsbringer für das Klima, wie es Michael Jäger jüngst forderte (der Freitag 28/2020)? Bei solch teuren Versprechen ist ein kritischer Blick angebracht.

Zunächst einmal erfordert der Bau von Hochgeschwindigkeitsstrecken selbst immens viel Energie und Beton, was einen gigantischen CO₂-Ausstoß zur Folge hat und zudem viel Natur zerstört – wenn auch weit weniger als neue Autobahnen. Selbst wenn eine solche „europäische Seidenstraße“ zahlreiche Menschen vom Flugzeug in den Zug lockte, würde es viele Jahre dauern, diese Schäden auszugleichen, und auch …

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