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Wie viel Adorno steckt in Höcke?

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Gedeiht in seinem Schatten die Kritische Theorie? Wohl eher nicht

Foto: Philipp Guelland/AFP/Getty Images

Feuilletontexte bemessen sich auch nach der Originalität ihrer Fragestellung, und so fand ich es nicht ganz unoriginell, letzte Woche der Frage nachzugehen, was Adorno zu Björn Höcke zu sagen hat. Grundlage war ein Vortrag, den Adorno vor 52 Jahren zum Rechtsradikalismus seiner Zeit hielt.

Aber origineller ist natürlich die These, dass in Höcke „verblüffend viel Adorno“ stecke. So formuliert im aktuellen Feuilleton-Aufmacher der FAS von Claudius Seidl. Und was steckt denn nun an Adorno in Höcke? Natürlich nicht die Sprache, die hier begrifflich scharf, dort kitschig sei, vielmehr gebe es eine gemeinsame „Rhetorik des Verdachts“, bei Adorno im Begriff des „Verblendungszusamme…

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