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Volle Pulle Leben

Die Bilder sind grobkörnig und besitzen einen Hauch von Nostalgie: In der ersten Szene sitzen Mutter Suzanne (Andie MacDowell) und Sohn Nicholas (Chris O’Dowd) in einem Raum, sie auf der Fensterbank, sich an eine Tasse klammernd, er auf einem Stuhl. Man folgt einem in klassischem Schuss-Gegenschuss gefilmten Gespräch, das mit seiner Ehrlichkeit und seinem unaufgeregten Humor sofort in den Bann zieht. „Was bedeutet Glück? Irgendwie ist es so launenhaft“, meint der Sohn. Er erzählt vom Streit mit seiner Lebenspartnerin, er glaubt an die Beziehung und zweifelt doch. Die zum Ausdruck kommende Zärtlichkeit und Vertrautheit in den Worten, aber vor allem in den Gesten und Blicken, im Unausgesprochenen, ist verblüffend.

Allein schon dieser Anfang macht es schwer, zu glauben, dass Love After Lov…

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