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Elsa befreit sich selbst

Als eine „Abfolge von Schlagern“ beschreibt Musikdirektor Christian Thielemann diese rezeptfreie Einstiegsdroge in den berauschenden Klangkosmos Richard Wagners. Das macht die Story nicht leichter verständlich. Wieder hilft der Maestro: „Da kommt irgendwas vom Himmel herunter und geht wieder weg.“ Ja, so ungefähr ließe sich das Geschehen zusammenfassen.

Nicht bloß das auf der Bühne. Auch das Spektakel vor dem von Wagner errichteten Operntempel auf dem grünen Hügel. Dort werden die Zuschauer selbst zu Mitwirkenden, jene nur einmalige Mischung von Pilgern aus aller Welt, die einmal im Jahr ins Mekka des Wagnerkults strömen, eventsüchtigen Adabeis und Promis, die gegen Freikarten dem Ereignis Aufsehen verleihen. Es gibt ja auch in dieser Saison nur eine Premiere, und so muss die Festspiele…

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