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Wo Bauhaus nix für Frauen ist

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Das Studierendenwohnheim der Bauhaus-Universität in Dessau in den 1930ern Foto: General Photographic Agency/Getty Images

Eine junge Frau aus gutem Hause sucht ihren Weg, privat wie beruflich. Luise Schilling geht 1921, gegen den Willen der Eltern, ans Bauhaus nach Weimar, wo man sie aber nicht zur Baulehre zulässt, vielmehr ins weibliche Weben abdrängt. Zugleich gerät sie in den esoterischen Zirkel um Johannes Itten und an einen Kommilitonen, der sie aber nach Strich und Faden mit anderen betrügt. Ihre Eltern beordern sie 1923 zurück nach Berlin, in die Haushaltsschule, um für die Ehe ertüchtigt zu sein. 1926 sehen wir sie wieder am Bauhaus, nun in Dessau und ohne Unterstützung der Eltern. Sie kellnert bei einem Grabscher, schafft es nun auch in die Baulehre zum Kommunisten Hann…

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