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Das Haus der Chestnuts

Hundert Fuß abseits vom westlichen Flussufer lebten die Chestnuts in einem Wellblechcontainer, einem Beutestück vom Werftgelände nicht weit ab. Keilförmige Stahlplatten, wiederum in Betonblöcke im Erdboden eingegossen, dienten dem Haus als Fundament. Brauner Rost breitete sich langsam von den Kanten her aus, vorangetrieben von der ewigen Feuchtigkeit. Ein Spalier aus altmodischen Sonnenkollektoren bedeckte das ganze Dach bis auf eine Ecke, in der sie in einem Tank Regenwasser sammelten. Bei den Kollektoren lag eine wasserfeste Plane. Wenn ein Unwetter kam, spannten sie die Plane über das Dach, mit Seilen an allen vier Enden, die sie an Haken festzurrten. Sie lenkten das Wasser von den Zellen in den Tank oder ließen es, wenn der Tank voll war, auf den Boden und zum Fluss weiter unten abf…

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