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Nach Tokio sollte Schluss sein

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Ab dafür

Foto: Behrouz Mehri/AFP

Die leeren Tribünen sind noch das relativ Beste. Denn das olympische Spektakel von Tokio ist ein Super-Spreader-Event inmitten einer präzedenzlosen Gesundheitskrise. Das IOC, das seine Kunden ohne Rücksicht auf Verluste beliefert, entpuppt sich endgültig als Wanderzirkus der Sportindustrie. Dabei waren diese Spiele schon ohne Pandemie problematisch. Mal wieder sind die Kosten außer Kontrolle; Japan trägt 30 Milliarden Dollar, das IOC keinen Cent. Es zeigt sich die übliche Suppe aus Sportstätten, die bald verwaisen dürften, und Korruptionsvorwürfen rund um Bewerbungsprozesse und Auftragsvergabe. Erneut wurden Menschen aus ihren Häusern vertrieben. Die „Spiele der Wiedergeburt“ nach der Kernschmelze von 2011 lassen Softball in der belasteten Region…

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