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„Niemand versteht Gaia“

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„Seit einiger Zeit habe ich das Gefühl, dass die Universitäten so gefährlich werden wie die frühe Kirche“

Foto: Gareth Iwan Jones/Eyevine/laif

Den Briten James Lovelock kennt man am ehesten als Vater der „Gaia-Theorie“. Die besagt, dass das Leben auf der Erde eine sich selbst regulierende Gemeinschaft von Organismen ist, die untereinander und mit ihrer Umgebung kommunizieren. Lovelock, der dieser Tage 101 wird, kann Abschlüsse in Medizin, Chemie und Biophysik vorweisen. Er meidet das akademische Establishment und wurde schon als Außenseiter, Untergangsprophet oder Gandalf beschrieben.

der Freitag: Herr Lovelock, vor vierzehn Jahren sagten Sie voraus, dass extreme Wetterverhältnisse zur Normalität werden und die Welt im Jahr 2020 zahlreiche Katastrophen erleben würde. In der erste…

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