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Nichts wird wieder gut

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Brian Eisch in „Father Soldier Son“

Foto: Marcus Yam/The New York Times

Es sind schon eigenartige Zeiten, in denen jeder Hinweis auf Geschichten jenseits von Corona als „Whataboutism“ daherkommt. Eine Langzeitdokumentation über einen amerikanischen Soldaten und seine zwei Söhne – wo ist da der aktuelle Bezug? Die Frage ist wiederum schnell beantwortet: in der Gewissheit, dass Probleme nicht verschwinden, nur weil ihnen andere Nachrichten den Rang ablaufen. Wo ihre Geschichte enden würde, konnten Leslye Davis und Catrin Einhorn, die Regisseurinnen von Father Soldier Son, vor zehn Jahren, als sie zum ersten Mal mit der Familie Eisch drehten, nicht absehen. Aber man meint schon den ersten Aufnahmen anzumerken, dass sie mit einer Offenheit an ihr Projekt herangingen, die im Dokument…

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