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Doch nur Künstler

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Die Oper sollte zum „Tondrama“ umgestaltet werden, in dem die Musik dem Drama sogar untergeordnet war

Foto: Simone Donati/Terraproject/Contrasto/laif

Moshe Zuckermann ist Lesern vor allem bekannt als historisch-politischer und psychoanalytischer Interpret des deutsch-israelischen Verhältnisses. Mit seinem gut lesbaren Band Wagner. Ein ewig deutsches Ärgernis offenbart er sich ihnen nun auch als Kunstkritiker mit Tiefgang. Es geht Zuckermann in diesem Komponistenbuch allerdings nicht um ein Plädoyer für oder gegen Richard Wagner. Der 1949 in Tel Aviv geborene Soziologe arbeitet stattdessen Leistungen und Schwächen Wagners heraus und verankert Mensch und Werk im Kontext seiner Zeit. Mit der zeitgenössischen Rezeption von Künstler und Kunstwerk verfährt Zuckermann in gleicher Weise…

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