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Zwischen Durban und Dakar

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Demonstranten in Senegal protestieren gegen den Präsidenten Macky Sall

Foto: Xaume Olleros/Getty Images

Vielleicht sollte das Öl einfach lieber im Boden bleiben? Der Vorschlag einer Bekannten von mir hat was für sich. Sie fürchtet um das friedliche Leben im Land, „das ist das einzig Gute bei uns im Senegal“. Nun aber gibt es Streit. Seit die BBC Anfang Juni über Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe von Förderrechten für Öl- und Gasfelder vor der Küste berichtet hat.

Im Jahr 2012 vergab die Regierung zwei Explorationsfelder an die Firma PetroTim. Das Unternehmen soll keinerlei technische Expertise gehabt haben, aber dafür gute Verbindungen: Der Bruder des Präsidenten wurde für ein Millionengehalt angeheuert. Und Glück, denn PetroTim fand ein riesiges Öl- und Gasfeld, worauf die Fir…

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