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Im Jahr 1964 schuf der japanische Philosoph Hiroshi Kawano die ersten Bilder, die er mit einem Computer berechnete. Er bezog sich dabei auf ein Buch des deutschen Philosophen Max Bense, das er in einer Buchhandlung in Stuttgart entdeckt hatte: Die Programmierung des Schönen, erschienen 1960. Es musste möglich sein, dachte Kawano, dessen Thesen experimentell zu überprüfen. Daraus sind Bilder entstanden wie Simulated Color Mosaic, ein Gemälde aus unterschiedlichen Farbfeldern nach strengen, computergenerierten Designs. Sie überführten das Schöpferische in einen algorithmischen, quasi maschinellen Vorgang.

Einige von Kawanos Werken schmücken aktuell die Lichthöfe im Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) in Karlsruhe. Writing the History of the Future heißt die neue Dauerausstellung, deren zwei…

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