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Im Grünen-Büro in der Münchner Innenstadt schieben sich Kamerateams durch die Menge. Die Parteimitglieder decken sich mit grünen Fahnen für die #ausgehetzt-Demonstration gegen die CSU ein. In der Mitte des Raumes steht Katharina Schulze, 33, blonde Haare und laute Stimme. Ihre pinke Jacke sticht hervor, ebenso das strahlende Lächeln. Die bayerische Fraktionsvorsitzende grüßt, gibt Interviews, postet bei Facebook. „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Demokleidung“, ruft sie einer Parteifreundin zu. Draußen regnet es in Strömen.

Seit Schwarz-Grün in Bayern rechnerisch eine Option ist, ist das mediale Interesse an der grünen Spitzenkandidatin stark gewachsen. Schulze ist eine „neue Grüne“ – wie die Bundesparteivorsitzenden Robert Habeck und Annalena Baerbock. Sie hat eine steile po…

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