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Bleib doch noch

Sie war auch schon mal bis drei Uhr nachts im Büro, um vor ihrem Urlaub noch alles fertig zu kriegen. Charlotte Ahrens* arbeitet als Produktmanagerin bei einem internationalen Plattenlabel. Manchmal nimmt sie sich ein Taxi nach Hause, weil es schon so spät ist, wenn sie Feierabend macht. Es ist ihr Traumjob. Dafür nimmt sie die vielen Überstunden gern in Kauf.

„Ich habe von Anfang an richtig Gas gegeben“, erzählt die 30-Jährige. Jetzt, nach drei Jahren, hat sie endlich eine unbefristete Stelle ergattert. Weniger Überstunden macht sie deswegen nicht. „Mehr als 40 Stunden sind es eigentlich immer. Ich hatte irgendwann mal angefangen, mir meine Überstunden aufzuschreiben. Aber dann fand ich es sinnlos, meine Zeit damit zu vergeuden.“

Ende 2017 stellte die Linke im Bundestag eine kleine Anf…

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