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Vom Druck, stets mitzureden

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Wahre Popularität zeigt sich darin, dass selbst die, denen es nicht gefällt, sich eine Meinung dazu bilden Foto: Michael Goulding/Zuma Press/Imago

Zu den Thesen, denen das Internet hinterrücks die Grundlage entzogen hat, gehört die, dass Fernsehen zu Vereinzelung führt. Von wegen „aktives Gemeinschaftserlebnis Kino“ versus „passives, einsames Hindämmern vor der Glotze“. Ach, waren das noch Zeiten, als die Welt so einfach war (Ost-West, Geha-Pelikan, Beatles-Stones und so weiter). Heutzutage ist „einsam“ ein Stichwort, um ein Multiplexkino an einem Mittwochabend im Sommer zu beschreiben, während die Premiere der siebten Staffel von Game of Thrones als weltumspannendes kollektives Ereignis daherkommt.

So tun sich die „Völker dieses Webs“ seit Mitte Juli wieder zusammen, um in Blog…

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