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Verliebt, verlobt, verprügelt

Er sei zwar kein zweiter Frank Sinatra, sagt Russ Vickery. Aber den Ton halten, das könne er schon – außerdem mache es ihm einen riesigen Spaß zu singen. Wenn er bei einem Anruf in der Warteschleife hängt oder im Lift Musik läuft, kann es vorkommen, dass der Australier einfach mal mitsingt. Doch während der Zeit, in der er damals mit Greg (Name geändert) zusammen war, hörte man den eigentlich so ausgelassenen Vickery nicht mehr singen. Er sang nur noch, wenn er allein war – um sich zu trösten.

Er lernte Greg nach seiner Scheidung kennen. Er war zuvor 17 Jahre mit seiner Frau verheiratet gewesen und hatte drei Kinder mit ihr. Obwohl er seit seiner Teenager-Zeit wusste, dass er wahrscheinlich nicht heterosexuell war, hatte Vickery das Gefühl, dass die Beziehung mit seiner Frau funktionier…

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