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Klauen Sie diesen Text!

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Wie man sich bettet, so liest man: der Poet in seinem Element Foto: Janet Jarman/Washington Post/Getty Images

Ganz schön unkreativ würden Sie, liebe Leserin und lieber Leser, es aller Vermutung nach finden, wenn wir Ihnen hier anstelle einer Buchbesprechung lediglich den zu rezensierenden Text abdruckten, oder? „Da macht’s sich jemand leicht“, würden Sie denken. Und vielleicht: „Dafür kaufe ich den Freitag doch nicht, dass dieser Redakteur überhaupt nichts Eigenes zu Uncreative Writing sagt, und einfach nur abschreibt.“ – „Moment!“, würde ich antworten, „Langsam: Erstens handelt es sich bei Kenneth Goldsmiths Buch, der Titel spricht ja schon Bände, um ein Plädoyer für Literatur, die sich den Zwängen, Neues zu schaffen, vulgo: der eigenen Kreativität freien Lauf zu lassen (oder b…

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