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Der Verlierer als Killer

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Keine Panik! Attentäter wollen unsere Aufmerksamkeit. Wir sollten sie ihnen nicht geben Illustration: der Freitag

Am Ende wird Geschichte auch durch Zufälle gemacht. Seit einem Jahr plante ein Junge in der Münchner Maxvorstadt sein grausames Finale. Der unter Mobbing leidende Schüler fuhr nach Winnenden, an den Tatort seines Vorbildes, eines 15-fachen Schulmörders. Und für den Jahrestag des Attentats des Massenmörders Anders Breivik plante er einen Anschlag. Als er dann vergangenen Freitag in einem Münchner McDonald’s zu töten begann, fiel seine Tat zwischen Würzburg und Ansbach, zwei Terrorakte auf deutschem Boden. Ein Zufall – und ein Verstärker.

Der 18-jährige Deutsch-Iraner war von keiner islamistischen Zentrale gesteuert. Weil ihr mich gemobbt hat, muss ich euch jetzt alle …

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