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Nach dem Ende der Welt in Venedig

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Wohnräume sollen flexibel sein, Begegnung zulassen, privaten Platz verringern, damit der gemeinschaftliche größer sein kann. Will das jemand?

Foto: Marco Bertorello/AFP/Getty Images

In Venedig gewesen. Fast geweint. Weil man die Schönheit aufessen will, sich damit einschmieren, um sie irgendwie fassen, irgendwie speichern zu können. Geht aber nicht. Also gucken. Laufen. Lesen. Denken. Biennale, na klar. Ob es voll war oder leer, wollen immer alle wissen. Leer sicher nicht, auch zwei Monate nach der Eröffnung. Und es ist diese, sich mit der Frage ausdrückende Meidung des Menschen vor sich selbst, vor Nähe, die schon vor der Pandemie bestand und an die man immer wieder denken muss, wenn man durchs Arsenale läuft.

„How will we live together?“, fragt die 17. Architektur-Biennale, un…

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