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Kleine Fehler, große Geschichte

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Die französische Regisseurin Julia Ducournau (2.v.l.) und Schauspieler*innen aus ihrem Film „Titane“

Foto: John Macdougall/AFP/Getty Images

Es hätte so schön sein müssen: Seit Jahren fiebert die Filmwelt dem feierlichen Moment entgegen, an dem endlich, endlich eine weitere Regisseurin zum Abschluss des Festivals in Cannes die Goldene Palme in die Kameras halten darf. 1993 war das zuletzt der Fall, als die Neuseeländerin Jane Campion für Das Piano diese Ehre mit dem Chinesen Chen Kaige (für Lebewohl, meine Konkubine) teilte. Und welch besseren Moment hätte es dafür gegeben, als das erste große Post-Corona-Filmfestival, auf dem gleichzeitig Wiederkehr und Neugeburt des Kinos als solches gefeiert werden sollte? Aber sowohl was Corona als auch das Kino als auch die Gleichberechtigun…

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