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Es braucht nicht viel

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2020 gingen so viele US-Bürger zur Wahl wie nie zuvor, in Arizona und Georgia war es vergleichsweise knapp

Foto: Tamir Kalifa/NYT/Redux/laif

In der „Zitadelle der Demokratie“ (Joe Biden) wird gekämpft um das Wahlrecht. Im November 2020 haben mehr als 159 Millionen US-Amerikaner abgestimmt, zwei Drittel der Wahlberechtigten, mehr als jemals zuvor. Das war zu viel des Guten aus Sicht der Verlierer. Unbestreitbar ist: Ein beträchtlicher Teil der rechten, also überwiegend weißen Bevölkerung will politische Teilhabe und Stimmrecht für sich selber und nicht so sehr für die anderen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts machten Gesetze gerade Eingewanderten auf der Suche nach einem besseren Leben das Wählen schwer. Erst seit Mitte der 1960er haben Schwarze das Wahlrecht. Und jetzt, da die wei…

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