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„Man wächst nur mit den anderen“

Diese Frauen, die sie in ihren Filmen spielt, haben fast alle einen Schaden. Sie schleppen was mit, sind düster, sperrig, verschlossen.

Paula Beer kommt in die Bar Gagarin am Wasserturm in Prenzlauer Berg, es ist ein warmer Sommertag. Sie setzt die Maske auf, trägt ein weißes T-Shirt, offene Haare, Sonnenbrille, silberne Kreolen im Ohr, die trägt sie häufig. Armbeugen-Gruß. Lächeln. Die Musik ist zu laut. „Wollen wir lieber rausgehen?“, fragt sie. Paula Beer legt ihre weiß-gelb-gestreifte Tasche ab, mit der man auch an den Strand gehen könnte. Sie bestellt Apfelschorle.

Früher sei sie öfter hier gewesen, erzählt sie. In der Nähe ist sie zur Schule gegangen. Mittlerweile lebt Paula Beer in Schöneberg. Ihre Rollen, diese Figuren mit schwerem Gepäck, die sie in Transit, Frantz, Poll, Undine

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