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Eingesperrt

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Die chinesische Schriftstellerin Fang Fang

Foto: STR/AFP/Getty Images

Wie fühlt es sich an, wenn Millionen zu Hause bleiben müssen, während sich die Welt weiterdreht? Fang Fang dokumentierte die alltägliche Angst in einer abgeriegelten Stadt im Netz, berichtete hautnah von der Verzweiflung unter den Menschen und eigenen Befürchtungen, von Kranken und Verstorbenen. Und sie prangerte die Lokalregierung und die staatliche Geheimhaltungspolitik an. Über 50 Millionen lasen mit – sofern die Blogbeiträge nicht gelöscht wurden. Mehr als vom Virus erzählt das Tagebuch, das jetzt gedruckt vorliegt, von einem Zensur übenden, Meinungsfreiheit unterdrückenden Staat.

Der erste Eintrag datiert auf den 25. Januar, zwei Tage nach dem Lockdown in Wuhan. Hier lebt sie seit ihrem zweiten Lebensjahr.…

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