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Ihr Tod bricht Tabus

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Maryam Mirzakhani auf den Titelseiten ihres Heimatlandes Iran. Ohne Kopftuch

Foto: Atta Kenare/AFP/Getty Images

Das war ein seltenes Ereignis: Am vergangenen Sonntag, einen Tag, nachdem bekannt geworden war, dass die bedeutende Mathematikerin Maryam Mirzakhani mit nur 40 Jahren an Brustkrebs gestorben ist, widmeten ihr die Zeitungen ihres Heimatlandes Iran die Titelseiten und äußerten Stolz und Trauer über den Verlust. Das Besondere an diesen Nachrufen: Erstmals bildeten staatliche Medien wie die von der Teheraner Gemeindeverwaltung herausgegebene Zeitung Hamshahri die Verstorbene ohne Kopftuch ab. Das tat auch Irans Präsident Hassan Rohani, der seinen Nachruf auf seiner Instragram-Seite mit einer Montage von Maryam Mirzakhani illustrierte, auf dem man sie vor mathematischen For…

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