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Geister und Graffiti

Im Erdgeschoss des Falludscha-Krankenhauses, das ein Symbol früher überstandener Kriege ist, hatten die Besatzer vom „Islamischen Staat“ (IS) eine Moschee eingerichtet. Sie hatten Teppiche im Foyer ausgerollt und ein Pult aufgebaut, an dem Geistliche inmitten der Hektik einer Rettungsstelle in Kampfzeiten ihre Predigten hielten. Vor dem Eingang steht noch ein Sanitätswagen mit Totalschaden. Und um die Ecke ist vor Tagen erst ein IS-Kämpfer bestattet worden, dessen Leiche nach dem Abzug der Terror-Miliz gefunden wurde.

Wahlweise als „Stadt der Moscheen“ oder „Stadt des Widerstands“ hatte Falludscha in den vergangenen 25 Jahren eine traurig makabre Berühmtheit erlangt. Nun drücken ihr die irakischen Sicherheitskräfte einen neuen Stempel auf. Derzeit ist sie eine Stadt der Geister und Graf…

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