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Zuflucht der kleinen Ewigkeit

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In den Zeltlagern leben die Syrer oft unter erbärmlichen Umständen. Stromausfälle sind an der Tagesordnung

Foto: Francesca Volp/Guardian/Eyevine/laif

Im vergangenen Jahrzehnt sind Millionen Syrer aus ihrem Land geflohen. Die Mehrheit von ihnen – mehr als 3,5 Millionen – fand Aufnahme in der Türkei. Andere verschlug es nach Jordanien, annähernd 850.000 in den Libanon, wo sie in den seltensten Fällen bei Verwandten unterkamen, sondern zumeist in informellen Siedlungen landeten, die zu Refugien der kleinen Ewigkeit wurden. Sie hatten sich damit in einem Aufnahmeland einzurichten, das im Augenblick eine derart schwere Wirtschaftskrise durchläuft, dass die Stromversorgung nur noch für zwei bis drei Stunden am Tag garantiert ist.

Seit es vor zwei Jahren zu ersten Anzeichen für einen un…

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