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Parität kann nur ein erster Schritt sein

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Noch eher testosteronlastig: der deutsche Bundestag

Foto: John MacDougall/AFP/Getty Images

Seit dem ersten Juli gilt in Brandenburg das Paritätsgesetz, die Parteien müssen Listenplätze für Landtagswahlen abwechselnd mit Frauen und Männern besetzen. Der Deutsche Frauenrat twitterte: „Ein historischer Moment für mehr Geschlechtergerechtigkeit.“ In patriarchalen Strukturen werden Männer unabhängig von ihrer Leistung bevorzugt, mit der paritätischen Besetzung der Listenplätze kann dem teilweise begegnet werden.

Die Parteien werden sich nun mehr Mühe geben müssen, Frauen zu gewinnen und zu fördern, die sie bisher oft eher abgeschreckt haben – das ist gut. Mit mehr Frauen in den Parlamenten und an entscheidenderen Stellen in den Parteien ist die Hoffnung verbunden, dass verkrustete Gef…

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