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Der mordet nur

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Gegenstand rechtsextremer Sehnsüchte: der heimtückische Werwolf als Vorbild

Foto: Education Images/Plainpicture

„Werwolf muss man sein“, hatte Markus H. vor einigen Jahren in einem Neonazi-Forum gepostet. „Nach außen unscheinbar, aber in Wirklichkeit schlagkräftig bis zum Gehtnichtmehr.“ Seit Mitte Juni stehen H. und sein Freund Stephan Ernst in Frankfurt am Main vor Gericht. Die beiden aus der Kasseler Neonaziszene stammenden Angeklagten werden beschuldigt, an der Ermordung des CDU-Politikers Walter Lübcke in der Nacht zum 2. Juni 2019 beteiligt gewesen zu sein – Ernst soll geschossen, H. soll Beihilfe geleistet haben.

Als Stephan Balliet am Mittag des 9. Oktober 2019 zur Synagoge in Halle fährt, um Juden zu töten, „so viele wie möglich“, wie er später der Polizei sagt, ist er o…

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