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Bloß nicht ins Heim

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Künftig ist der Wunsch des Intensivpatienten maßgeblich, wo ihm geholfen wird: Zuhause oder in der Klinik

Foto [M.]: Martin Langer/Agentur Focus

Es gibt Tage im Leben, die vergisst man nie. Für Sabine Bertram* war es der 26.5.2017. Der Krankentransport, der von Bayern nach Berlin unterwegs war, sollte ihrem Dasein eine weitere, neue Wende geben. „Schon als ich damals im Flugzeug nach Nürnberg zu meinem Bruder Michael saß, dachte ich, jetzt musst du die Konsequenzen tragen“, sagt die heute 50-Jährige. „Ich ahnte ja nicht, dass Joshua so schnell sterben würde.“

Joshua war ihr damals 29-jähriger Sohn, zeit seines Lebens ein Pflegefall. Durch mehrere, erst 17 Jahre später gerichtlich anerkannte „grobe Behandlungsfehler“ an einer Kinderklinik der heutigen Berliner Charité trug der fün…

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