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Jung und depressiv

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Illustration: der Freitag

Als er anfing zu studieren, ging es Chris noch gut. „Es war ein Neuanfang, mit dem Gefühl, alles in der Hand zu haben.“ Doch schon im ersten Semester fühlte er sich überfordert. Chris studierte Meteorologie, vor allem die mathematischen Fächer machten ihm zu schaffen. Der Leistungsdruck war von Anfang an da: „fünf Vorlesungen, dazu jede Woche drei Hausübungszettel, drei Präsenzübungen, das physikalische Anfängerpraktikum; Laborversuche mit Vorbereitung und Testat, anschließend einige Seiten Auswertung“. Chris schien für nichts anderes mehr Zeit zu haben. Trotzdem war er dem Stoff immer weniger gewachsen.

„Ich kann gar nicht mit Sicherheit sagen, ob ich das Abgleiten in die Depression bewusst erlebt habe“, sagt Chris, der nicht mit seinen vollständigen N…

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