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Er reitet immer noch, der blutige König

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Tüchtig düster hier, bei „Black“

Foto: Michiel Devijver

Dass Belgien mit allergrößter Verspätung sich der eigenen Kolonialgeschichte stellt, lässt aus hiesiger Sicht manch einen erstaunen. Denn auf vielen Gebieten gilt das kleine Nachbarland als offen für außereuropäische Einwanderer und deren Integration.

Im Februar reiste allerdings eine UN-Mission durch das Land, die das Thema von einer anderen Seite betrachtete. Nicht weiße Belgier, deren Namen weder als französisch noch niederländisch erkennbar sind, seien auf dem Arbeitsmarkt oder auch bei der Wohnungssuche benachteiligt. Diese Art von Rassismus ist zwar nicht spezifisch belgisch, doch die UN-Mission unter Leitung des Polen Michal Balcerzak hatte eine These dazu. Die koloniale Vergangenheit nicht aufgearbeitet zu haben, in…

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