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Echte Transparenz könnte Sie ja überfordern!

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Ein Tag der offenen Tür tut es nicht

Foto: Tobias Schwarz/AFP/Getty Images

Wer sich zu Beginn des NSU-Prozesses 2013 Transparenz über das Netzwerk der Naziterroristen in Deutschland erhoffte, wurde bald enttäuscht. Kurz nach Prozessbeginn zeigte sich, dass der Staat nicht zur Aufklärung über die Hintergründe der NSU-Morde beitragen wollte. Geheimdienste und Polizeibehörden verweigerten Aussagegenehmigungen und versäumten es, Zeugen zu benennen. Oft brachte der Prozess weitere Verdunkelung. Nicht nur vor dem Landgericht München, auch in Untersuchungsausschüssen in Bundes- und Landesparlamenten wurde bekannt, dass neben dem Verfassungsschutz auch bei der Bundesanwaltschaft Dokumente zum NSU vernichtet wurden. Die Staatsanwaltschaft Chemnitz behauptete im Fall eines Neonazis und eh…

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