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Transit

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„Die Suchenden“ bietet einen längst überfälligen Perspektivwechsel

Foto: Christophe Archambault/AFP/Getty Images

Bücher von Geflüchteten selbst gibt es hierzulande noch wenig. Bekanntester Fall dürfte wohl der irakischstämmige Schriftsteller Abbas Khider mit seinem Roman Ohrfeige (der Freitag 09/2016) sein. Dagegen gibt es kaum literarische Erzählungen von afrikanischen Geflüchteten, die hier in Deutschland leben. Insofern schließt der jetzt im Unrast-Verlag erschienene gut 170 Seiten lange und überaus flott erzählte Roman Die Suchenden des 1981 in Kamerun geborenen und aufgewachsenen Rodrigue Péguy Takou Ndie regelrecht eine Lücke. Für Takou Ndie, der auf Französisch schreibt und dessen Bücher auch in Frankreich erscheinen, ist es bereits der dritte Roman über die Themen Flucht…

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